Titel: Theater: GESTERN(HEUTE)MORGEN

Sam 14.08.21

18:00h

GESTERN(HEUTE)MORGEN ist die erste Stückentwicklung des Projektes BITTER (SWEET) HOME: In einem WRITERS’ ROOM entwickelten BPoC-Autorinnen kollaborativ neue Narrative für Theatertexte mit antirassistischer Haltung.

Gestern-Heute-Morgen. Mehr braucht man nicht. Mehr darf man nicht. Mehr will man nicht. Zumindest nicht in der Welt, in der ICH bisher gelebt hat. Doch irgendetwas stimmt nicht in dieser Welt. In dieser Welt, in der alles heil erscheint. Die Menschen fürchten sich. Wovor? Daran erinnert sich niemand so richtig. Geschichten werden in dieser Welt generell nur selten erzählt und gelacht wird so gut wie nie. Nicht weil die Menschen nicht gerne lachen. Aber sie haben Angst. Und wieso sollten Menschen überhaupt erinnern, wenn ihre Realität doch perfekt ist? Absolut heil?

In dieser Welt ist unser ICH eine Anomalie. Nicht vorgesehen in dem heilen Gefüge. ICH liebt Geschichten, Gefühle und Gelächter. Vor allem möchte ICH verstehen. Warum ICH erinnert, was Erinnerung überhaupt ist, und weshalb es niemand tut. ICH beginnt den eigenen Gefühlen zu folgen und gibt sich der gefährlichsten Sache hin, die es in ICHs Welt gibt: dem Lachen.

Angekommen in einer neuen Realität wird ICH mit den Facetten der eigenen Aktion konfrontiert und muss sich einer Utopie stellen, die noch kein ICH zuvor erreicht hat. Eine Welt, in der es viele Gestern aber kein Zurück gibt, und in der Morgen gleich schon Heute sein kann.

Mehr zum Stück und Spieltermine unter:
www.bittersweethome.de/termine

>>> Tickets im VVK

Einlass 18:00 Uhr, Beginn 19:00 Uhr

GESTERN(HEUTE)MORGEN
Ein Stück des B(S)H WRITERS’ ROOM (Julia-Huda Nahas, Emel Aydoğdu, Bernice Lysania Ekoula Akouala, Rosina Kaleab, Fatima Remli, Sarah Claire Wray)

Mit: Barış Ar, Naomi Bah, Thi Le Thanh Ho, Karmela Shako // Regie: Julia-Huda Nahas // Dramaturgie: Emel Aydoğdu // Ausstattung: Hsin-Hwuei Tseng // Sounddesign: Dennis Kazakis, Marvin Losch

Es handelt sich um ein Projekt von Julia-Huda Nahas in Kooperation mit dem zakk – Zentrum für Aktion, Kultur und Kommunikation in Düsseldorf, gefördert durch: Fonds Darstellende Künste aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW, NRW Landesbüro Freie Darstellende Künste, LAG Soziokultur, NRW Kultursekretariat, Demokratie leben!